Beschwerden beim Radfahren sind vermeidbarRadeln ist gesund, wenn das Velo richtig eingestellt ist – Bike-Fitting-Experte klärt Irrtümer auf

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Beschwerden beim Radfahren sind vermeidbar / Radeln ist gesund, wenn das Velo richtig eingestellt ist - Bike-Fitting-Experte klärt Irrtümer auf
Dr. Kim Tofaute stellt die Räder von Profi-Fahrern auf die optimale Sitzposition ein. Nun stellt der Sportwissenschaftler sein Wissen auch der Initiative Gesundes Radfahren zur Verfügung. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/125953 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte …n

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Oldenburg (ots) – Die Sonne wärmt schon kräftig, die ersten Pflanzen blühen. Zeit für eine Radtour in die Natur. Doch nach der ersten halben Stunde ist der Spaß für viele Radler vorbei: Der Po kneift, die Schulter schmerzt oder die Finger schlafen ein. Ein Großteil dieser Beschwerden lässt sich mit der richtigen Einstellung des Fahrrads vermeiden, sagt der Bike-Fitting-Experte Dr. Kim Tofaute aus Koblenz. Vielfach seien Sattel und Lenker schlicht falsch eingestellt oder der Radler fahre mit zu viel Kraftaufwand, weiß der Sportwissenschaftler von der Initiative Gesundes Radfahren.

Häufigstes Missverständnis bei Radlern: Der Sattel muss so eingestellt sein, dass die Füße den Boden vollständig berühren können. \“Das ist falsch\“, sagt Tofaute. Der Sattel sitze in diesem Fall zu tief; Kniebeschwerden seien ohne Korrektur programmiert. Auch das Argument, nur so sei der Stand etwa an der Ampel sicher, sei Unsinn. Einen sicheren Stand erreiche der Fahrer mit dem Rad eh nur dann, wenn er absteige.

Ein anderes Fehlverhalten, das dauerhaft Beschwerden mit sich bringt: Viele Radfahrer nutzen die Gangschaltung kaum und fahren mit hohem Gang – aber dafür mit niedriger Trittfrequenz. Tofaute rät: Immer in einem niedrigen Gang anfahren und auch bei kleinen Steigungen bereits herunterschalten. Das schone die Kniegelenke und koste weitaus weniger Kraft.

Zudem sollten Radfahrer auf die richtige Kleidung und das richtige Schuhwerk achten. Breite Sportschuhe mit Profil und Hosen, die keine eng anliegenden Nähte hätten, seien hilfreich.

Tofaute rät besonders ungeübten Radfahrern dazu, ihr Fahrrad vom biometrisch geschulten Fachhändler einstellen zu lassen und so unnötigen Beschwerden vorzubeugen. Denn die richtige Einstellung hänge nicht nur mit dem Sattel zusammen. Tofaute spricht vom magischen Dreieck aus Sattel, Lenker und Pedalen. Wer beispielsweise den Sattel höher stelle, verändere auch die Entfernung zum Lenker.

Beim Fahrradkauf sollten Hobby-Radler darauf achten, dass das Rad einen winkelverstellbaren Vorbau und ergonomische Griffe hat. Solche Griffe beugen einer weiteren sehr lästigen Beschwerde vor: taube Finger beim Radfahren.

Beim Sattel ist nicht immer der breiteste auch der gemütlichste. Vielmehr komme es bei jedem Fahrer auf den Abstand der Sitzknochen an. Ein guter Fachhändler misst laut Tofaute daher neben der Körpergröße und der Beinlänge auch diesen Abstand und wählt dann den passenden Sattel aus. Zudem lasse er den Kunden auch eine längere Probefahrt machen.

Über die Initiative Gesundes Radfahren

Die Initiative Gesundes Radfahren wurde vom Bike-Fitting- und Ergonomieexperten Dr. Kim Tofaute und dem norddeutschen Fahrradhersteller Lehmkuhl gegründet. Ziel ist die Aufklärung von Fachhändlern und Radfahrern über die richtige Einstellung des Rades und die Vermeidung von Beschwerden. www.gesundes-radfahren.de

Pressekontakt:

Stefan Freiwald
nFreiwald Kommunikation
nMobil: 0179-1058253
nE-Mail: freiwald@freiwald-kommunikation.de

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